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Geschwisterwochenende über Pfingsten


Introtext: 

Wild Wild West – auch Indianer haben Gefühle

Anrisstext: 

Das diesjährige Geschwisterwochenende stand unter dem Motto „Wild Wild West – Auch Indianer haben Gefühle“, zu dem wir die Geschwister der erkrankten und verstorbenen Kinder auf einen Ausflug über vier Tage eingeladen hatten.

Bild: 

Nachdem alle Cowboys und Cowgirls, Indianerinnen und Indianer sich am Regenbogenland eingefunden hatten startete die Fahrt Richtung Kalletal. Die Reise dauerte deutlich länger als gedacht. Erst in den Dämmerungsstunden kamen wir auf der Ranch Lanwermann, die wir als unsere Herberge auserkoren hatten, an. Die gutmütige und freundliche Herbergsmutter lotste uns nicht nur von den Wirrungen der Straße wohlbehalten auf ihren Hof, sondern tischte schnell auch ein reichhaltiges Mahl auf. Nach einem Rundgang über die Ponyranch wurden die gemütlich eingerichteten Zimmer bezogen. Und recht bald schlummerten fast alle, erschöpft von der langen Reise, tief in ihren weichen Betten. Am nächsten morgen erwartete uns ein volles Frühstücksbüfett, mit nahezu allem, was sich ein Kinderherz wünschen kann. So ging es dann gut gestärkt nach dem Frühstück endlich zu den Pferden und Ponys. Die Reitveteranen zeigten den „Greenhorns“ wie Sattel und Zaumzeug richtig angelegt wurden. Jedes Kind bekam die Gelegenheit, sich auf dem Rücken der Pferde zu erproben. Hier und da ließen sich sogar die coolsten Cowboys von einer der lieben Squaws helfen (die Geschwister führten sich gegenseitig an der Longe). Um festzulegen, wer mit auf die abenteuerlichen und gefährlichen Touren in die weite Prärie gen wilden Westen reiten durfte, konnte jedes Kind sein Können unter Beweis stellen. Auch wenn die großen Mustangs noch so wild und grade erst gefangen waren schafften es alle mit Bravour sich im Sattel zu halten. Da zum richtigen Wilden Westen nicht nur das Reiten und bezwingen von ungestümen Pferden gehört, sondern auch der Umgang mit dem Colt, wurde während sich die Tiere etwas erholten so manches Wettschießen mit Wasserpistolen ausgetragen, was nicht selten in wilde Wasserschlachten ausartete.
 
Einiges an Aufmerksamkeit wurde sechs kleinen Vogelküken geschenkt, die aus ihrem Nest gefallen waren. Zwei von ihnen lebten noch, als die Geschwister sie fanden. Sie wurden von ihnen in den letzten Stunden ihres Lebens sehr umsorgt, begleitet von dem wirklich traurig klingenden Vogelschreien der Eltern. Als den Kindern bewusst wurde, dass all ihre Bemühungen keine Verlängerung des Vogellebens bewirken würde, betteten sie die sechs kleinen Vögel in ein weiches Naturbett und suchten ihnen einen schönen, halbschattigen Ort. Hier konnten die Küken ihre letzten Stunden in Ruhe verbringen.
Am Nachmittag des Tages, als alle sechs Vögel verstorben waren, fand ihre Beerdigung statt. Sie bekamen zusammen ein gemeinsames Grab, denn sie hatten ihr ganzes kurzes Leben zusammen verbracht, sowohl im Ei nebeneinander uns später als Vogelküken im Nest unter dem Dachvorsprung und würden sicherlich auch weiterhin zusammen bleiben wollen. Aus zwei Pommesschalen entstand der Sarg. Die Geschwister polsterten ihn mit Wolle aus und schmückten ihn mit Glitzersternen. Auf den Deckel wurden ihre Namen geschrieben. Auf den im Grab stehenden Pommesschalensarg streuten dann einige Geschwister noch Glitzersterne und schließlich Erde. Wer wollte konnte noch ein paar liebe Worte sprechen. Die Stelle wurde mit einer weiteren Pommesschale als Grabstein versehen, auf der geschrieben stand: „6 Vögel“.
 
Neben all den schönen Stunden mit und ohne den Pferden, neben allen Abenteuern und kleineren Verletzungen, neben allen Wasserschlachten und Sonnenbaden verbrachten wir auch einige Zeit gemeinsam mit Überlegungen zu den Themen „Auch Indianer haben Gefühle“ und „Wer ist mein Schutzpatron? “ Bei beiden Themen durfte jedes Gefühl da sein und gezeigt werden. Es wurde gelacht und geweint, über ernste Sorgen gesprochen und über lustiges gekichert. Jeder durfte so sein wie er oder sie sich grade fühlte.
 
Es war rundherum ein wunderschönes Wochenende! Für viele hätte es ruhig ein oder zwei Tage länger sein dürfen. Vielen lieben Dank an unsere Sponsoren, die dieses Wochenende überhaupt erst möglich gemacht haben, dem ganzem Team der Ponyranch Lanwermann, unseren ehrenamtlichen HelferInnen Melanie, Suse und Daniel und auch den vielen lieben Kindern, die mit uns dieses wunderbare Wochenende verbracht haben.
 
Hendrik Künzler