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von Dieter Sehlbach

Introtext: 

Wir nehmen Abschied

Anrisstext: 

Er hat einen langen Kampf verloren, sein Optimismus sollte uns allen ein Vorbild sein.
Wir nehmen Abschied von Dieter Sehlbach, unserem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Kinderhospiz Düsseldorf e.V.

Bild: 

Vita
geboren am 18.Februar 1936
verstorben am 13.Juni 2012
verheiratet, 1 Sohn  
Architekturstudium
Architekt und ehemaliger Gesellschafter einer privaten Betreibergesellschaft für Pflegeeinrichtungen in Düsseldorf.
Durch eine Presseveröffentlichung im Herbst 1999 wurde Herr Sehlbach auf die Arbeit des Fördervereins Kinderhospiz Düsseldorf e.V. aufmerksam und hat sich spontan entschlossen, hier zu helfen und mitzuarbeiten.
Seit 1999 Mitglied im Förderverein Kinderhospiz Düsseldorf e.V.
14.10.1999 Ernennung zum stellvertretenden Vorsitzenden des Förderverein Kinderhospiz Düsseldorf e.V.
05.12.2006 Rücktritt aus der Vorstandstätigkeit
30.09.2009 Erneute Ernennung zum stellvertretenden Vorsitzenden des Förderverein Kinderhospiz Düsseldorf e.V.
Herr Sehlbach hat als Architekt maßgeblich am Aufbau und der Verwirklichung des Kinderhospizes Regenbogenland mitgearbeitet.
Seine Motivation war die Unterstützung der Kinderhospizarbeit sowohl im Bereich der stationären als auch der ambulanten Betreuung von betroffenen Kindern und deren Familien.

Nachruf
 
„Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „es muss sehr schwer sein, Brücken zu bauen.“ „Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer, „es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger die baue ich in meinen Träumen.“
„Welche anderen Brücken?“ fragte das Kind.
Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen von einem zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude.“
Das Kind hatte aufmerksam zugehört, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war.
Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte das Kind: „Ich schenke dir meine Brücke.“
Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.
Anne Steinwart
 
Tief betroffen und mit großer Anteilnahme haben wir vom Tod Herrn Dieter Sehlbachs erfahren. Das erschüttert uns alle und macht uns sehr traurig. Eine schmerzhafte und tiefe Wunde im Herzen ist aufgerissen, die sich nach Balsam und Heilung sehnt. Die Erinnerungen und sein Werk im Regenbogenland sind das Bleibende; die kann uns niemand nehmen. So ist und bleibt er in unseren Gedanken und in unseren Herzen! Die schönen und frohen Stunden wie auch die schweren und traurigen. Wie beim Tod eines unserer Kinder brennen in den Tagen im Regenbogenland Kerze zum Gedenken an Herrn Sehlbach und erinnert uns sein Bild an sein Lebenswerk, unheilbaren Kindern mit ihren Familien eine Herberge zu errichten: das Kinderhospiz Regenbogenland.
 

Es war sein  Herzensanliegen, ein Kinderhospiz in Düsseldorf zu errichten. Ohne Menschen wie ihn, die trotz aller Hürden und Widerstände die Kraft und Ausdauer haben, ihre Vision umzusetzen, gäbe es unser Regenbogenland nicht. 2004 war es dann soweit. Es wurde ein passendes Haus in Gerresheim gefunden, dessen Umbau er maßgeblich mit seinen Erfahrungen als Architekt zum heutigen Kinderhospiz Regenbogenland begleitet hat. In den folgenden Jahren hat er als stellvertretender Vorsitzender vor allem die konzeptionelle Weiterentwicklung des Gebäudes und seiner Anlagen vorangetrieben. Dabei behielt er stets die Bedürfnisse der betroffenen Familien im Blick. Ihnen galt seine Aufmerksamkeit und Wertschätzung über all die Jahre hinweg. Gerne hätte er nun auch die Entstehung des geplanten Jugendhospizes, das für die Familien eine so dringend benötigte Weiterentwicklung ist, mit seinen Erfahrungen vorangetriebenen. Wir werden in seinem Sinne weitermachen!
 
Der Regenbogen war immer eine Brücke zwischen Herrn Sehlbach und dem Kinderhospiz als Zeichen der Verbundenheit. Der Regenbogen zeichnet heute unsere  Verbundenheit mit seiner Familie in dieser schweren Zeit und der Traurigkeit. Die Farben des Regenbogens strahlen die vielen unterschiedlichen Gefühle aus, wenn vor unserem inneren Auge die Erinnerungen an Herrn Sehlbach vorüberziehen: das Gelb für die Dankbarkeit und die Freude miteinander, das Rot für die Liebe, Zuwendung und ein erfülltes Herz, das Violett für das Leiden, die Leidenschaft und Trauer, aber auch das Grün für die Hoffnung und Zuversicht.
 
Im Namen des Vorstandes des Fördervereins und der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter(innen)
 
Norbert D. Hüsson (Vorstandsvorsitzender des Fördervereins)
Leo Icks (Geschäftsführer des Kinderhospizes Regenbogenland)