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Außergewöhnliche Spendenaktion


Introtext: 

24 Stunden Golf Challenge

Anrisstext: 

Die Idee:
Um soziale Einrichtungen zu unterstützen wollten wir vom UPM Raflatac Films & Specials Business etwas Außergewöhnliches unternehmen und wurden dafür von Anderen "gesponsert“.

Bild: 

Da wir für eine Finnische Firma arbeiten und häufig in Tampere, Finnland sind, haben wir uns überlegt, 24 Stunden am Stück Golf für den guten Zweck zu spielen und uns dafür von unseren Familien, Freunden und Kollegen „sponsern“ zu lassen. Zum Vergleich: Eine normale Runde Golf dauert ca. 4 – 5 Stunden und ist ca. 8 – 10 km lang. Finnland bietet sich an, da es dort im Sommer während der Nacht nicht richtig dunkel wird. Am 09./10.06.2012 war es dann soweit. Die Englischen Kollegen sammelten für die Krebsforschung Cancer UK, die Finnischen Kollegen für ein Kinderkrankenhaus in Tampere und ich möchte das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf unterstützen.
 
Der Start: 09.06.2012, 07:30 Uhr
Bei Sonnenschein und 15°C startet unsere erste Runde auf dem 9 Loch-Platz “Kartano”. 7 wackere UPM Raflatac-Mitarbeiter machen sich ans Werk 24h Golf zu spielen.Die Sonne hält sich nur 2h und es ziehen Wolken auf. Allerdings sind dies ideale Golfbedingungen. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Keine Gefahr für einen Sonnenbrand. Bis zur Mittagspause spielen wir 27 Löcher. Da ich mit Leihschlägern spiele und mit den Hölzern nicht zurechtkomme (die Bälle fliegen höher als weit und manche haben schon Schnee drauf) entschließe ich mich nur noch Eisen zu spielen. Ein 150 m -Schlag, der einigermaßen sicher in der Mitte der Spielbahn landet ist allemal besser als ein 180 m -Schlag in die Finnische Wildnis. Zumal morgens in den Wäldern ringsherum eine Jagd stattfinden zu scheint. Jedenfalls sind viele Gewehrschüsse zu hören. Es gelingen mir sogar einige Pars und Bogeys. Allerdings sind auch einige weniger gelungene Schläge dabei. Wenn ich dann wirklich das Grün erreiche ist mein Putter „heiß“. Während Pasi, mein Kollege, mit einem Handicap von 9 (also viiiieeeeel besser als ich) keinen Putt versenken kann der länger als 2 m vom Loch entfernt ist, fallen bei mir reihenweise 5 m oder sogar längere Putts. Ich fange an zu überlegen ob Minigolf nicht der bessere Sport für mich wäre.
 
Mittagspause: 14:00 bis 15:00 Uhr
Überraschenderweise schmerzen weder Rücken noch Beine oder Füße bislang. Aber die Stärkung mit
Finnischer Erbsensuppe tut gut. Während der Mittagspause bekommen wir Besuch von Tiia Paavilainen, einer Reporterin des Lokalblatts „Nokian Uutiset“. Wir bekommen eine halbe Seite in der Montagsausgabe. Böse Zungen behaupten es sei so wenig los in Nokia, dass mit allen Mitteln versucht wird die Zeitung zu füllen. Wir fühlen uns dennoch als lokale Berühmtheiten, wundern uns aber, dass wir abends nicht auf der Straße um Autogramme gebeten werden. Leider reichen meine Finnischkenntnisse nicht aus, um den Artikel zu übersetzen. Es wird aber von „yksi Saksasta“ gesprochen. Das bedeutet „ein Deutscher“.
 
Löcher 28-45: 15:00 bis 19:00 Uhr
Die Runden 4 und 5 auf dem 9 Loch-Platz folgen. Inzwischen kennen wir fast jeden Grashalm dort persönlich. Auch wenn man meinen sollte, dass sich dadurch die Ergebnisse verbessern ist die nachlassende Konzentration kontraproduktiv. Dennoch fühlen wir uns alle noch ziemlich fit.
 
Löcher 46-63: 20:00 bis 05:30 Uhr
Nach 1h Pause für das Abendessen dürfen wir nun auf den 18 Loch-Platz. Der ist schwieriger, was sich bei mir direkt bemerkbar macht, als ich 2 Bälle nacheinander in einen Teich schlage. Die Stimmung ist aber weiterhin gut. Da am nächsten Tag ein großes Turnier stattfindet und der Platz in einem guten Zustand sein soll, gehen zwischendurch immer mal wieder die Sprinkler an, was hier und da zu feuchten Überraschungen führt. Keine Überraschung dagegen sind die Mücken, die offensichtlich frisches ausländisches Blut bevorzugen. Ich trage am Nacken und am Kopf insgesamt 3 Stiche davon. Bis um 02:00 Uhr haben wir dann leider 3 Spieler-Ausfälle zu beklagen. 2 mal wegen Rückenschmerzen und einmal wegen einer starken Schwellung an der Hand. 2 Engländer, 1 Finne und 1 Deutscher halten aber weiter tapfer durch. Wir verspüren fast überhaupt keine Müdigkeit. Wahrscheinlich helfen die frische Luft, die Bewegung und der gegenseitige Ansporn. Selbst in Finnland wird es mit der Zeit dunkler und langsam müssen wir auf kurze Eisen und damit kurze Schläge wechseln um unsere Bälle wiederzufinden. Um 2:00 Uhr ziehen dann leider dunkle Wolken auf und es beginnt zu regnen. Unbeirrt spielen wir weiter. Aber nachdem wir aufgrund der Dunkelheit und des starken Regens innerhalb von 10 min 5 Bälle verloren haben, entschließen wir uns eine Regenpause in einer Hütte zu machen. Die Nässe, Kälte (10°C) und Erschöpfung ziehen unsere Stimmung etwas hinunter. Meine Witze ziehen auch nicht mehr. Verstehe gar nicht warum:
 
Zwei Golfer kommen bei starkem
Regen zu einem Par 3, das über einen
Fluss führt. Flussaufwärts sehen sie
zwei Fischer, die ihre Angeln ins
Wasser hängen lassen. Sagt der eine
Golfer: "Schau dir diese zwei Idioten an.
Die angeln im strömenden Regen!"
 
Um 3:00 Uhr bricht der neue Tag in Nokia an und es wird merklich heller. Zum Glück hört es auf zu regnen und wir können weiterspielen. Die Knochen und Muskeln sind nach fast 1h Pause aber ziemlich steif und ich brauche 4 Löcher bis ich den Ball wieder einigermaßen treffe. Um pünktlich um 5:00 Uhr vom 18ten Loch zu sein, müssen wir uns dann auch noch mächtig beeilen. Wir rasen förmlich über den Platz.
 
Löcher 64-72: 10.06.2012, 05:00 bis 07:30 Uhr
Als wir dann um 5:00 Uhr zur letzten Runde aufbrechen spüren wir alle wie auf einen Schlag die Müdigkeit, besonders in den Beinen. Ich bin aber stolz da mir auf einem Par 3 Loch um kurz nach 5:00
Uhr ein Birdie gelingt. Anstelle von 3 Schlägen die normal wären, brauche ich nur 2. Nach dem ersten Schlag liege ich noch ca. 10m weit vom Loch entfernt, sage aber den anderen, dass ich jetzt keine Lust mehr habe und daher den Ball einlochen werde. Gesagt, getan. Prima. Leider folgen allerdings meistens meinen Worten keine Taten, jedenfalls nicht auf dem Golfplatz. Am nächsten Loch haue ich meinen Abschlag dann ganze 15m weit. Den vorher gesparten Schlag habe ich damit wieder verschenkt. Die gelungenen Schläge werden immer weniger und es geht nun nur mehr ums Durchhalten was um 7:30 Uhr dann geschafft ist. Während der 72 gespielten Löcher habe ich ungefähr 400 Schläge gebraucht und angesichts meiner speziellen Spielweise (Ball von rechts nach links, von links nach rechts etc. anstelle von einfach geradeaus) ca. eine Marathondistanz zurückgelegt. 6 Litern Wasser die ich während der 24h getrunken habe, steht nur 1 Bier beim Abendessen gegenüber. Von Doping kann also keine Rede sein. Insgesamt haben wir alle zusammen bislang ca. 2.500,- EUR für einen guten Zweck sammeln können. Well done everybody! Damit haben wir uns auch ein Bier verdient! Obwohl wir die Wirtin im Clubhaus erst überreden mussten uns morgens um 8:00 Uhr ein Bier zu zapfen. Nicht, weil es ungewöhnlich für Finnen ist, morgens um 8:00 Uhr Bier zu trinken. Nein, sondern weil Bier in Finnland eigentlich erst ab 9:00 Uhr morgens verkauft werden darf. Angesichts unserer Leistung, hat die nette Dame aber ein Auge zugedrückt und wir haben es auch keinem verraten.
 
Carsten Otte